Samstag, 27. Oktober 2007

Biff und Baff

Jetzt lern ich einen Mann kennen, der gerne shopen geht, der sich freut zu mir nach Wien zu kommen und mich sehen will. Ja, er hat gesagt er will mich unbedingt sehen. Wau, ist ja mal was ganz Neues. Ausserdem kann er mit dünnen Frauen nichts anfangen. Er mags "griffig". Er liebt es eine Frau zu massieren, mit einer Feder zu steicheln und einfach verwöhnen.

Er trinkt kaum Alkohol, sagt, er braucht das nicht um sich zu unterhalten. Erzählt mir, daß er in der Schule als loser galt, weil er sich nicht den Besäufnissen hingab.

Ich bin gespannt ob er einer ist, der erzählt was Frauen hören wollen, dann kann er sich immer noch die Auzeichnung Föhn bei mir abholen. Oder obs mal einer ist, der wirklich zu dem steht was er sagt.

Abwarten und Teetrinken!

Fürs erste: er klingt nett am Telefon und hat eine angenehme Stimme, ich kann mit ihm herumalbern und auch ernstere Themen bequatschen.

Fortsetzung folgt....

Sonntag, 21. Oktober 2007

Sehnsucht mal anders

Die ganze Zeit hing er im Geschäft herum und wartete auf sie. Ganz alleine unter all den anderen harrte er aus und wünschte sich nichts mehr, als von ihr berührt zu werden.
Wird sie heute kommen? Wird sie heute seine Verlängerung, die so gut in der Hand liegt, angreifen?

Nein, heute kommt sie nicht mehr.
Wieder wurde es Nacht und er war ohne sie.

Dann, eines Tages, er glaubte es kaum, da war sie. Sie kam immer näher und ja, sie griff auf das lange harte Teil. Er war auf der einen Seite scharf und auf der anderen spitz.
Herrlich wie sie ihn hielt, zärtlich und sich gleich in ihn verliebte. Wird sie mich mitnehmen, mit nach Hause?

Nein, sie wandte sich ab und ging. Traurig blieb er zurück.

Dann kam eine andere und nahm ihn in die Hand. Sie nahm ihn auch mit und bezahlte für ihn. Dann verschwand er in einem Plastiksack. Wieder blieb ihm nur das Warten.

Am nächsten Tag kam Bewegung in den Sack, es fielen ihm zwei kleine Weihnachtsstollen drauf. Er wollte sie aber nicht.

Die Reise begann.

Endlich wurde er, nach einer längeren Fahrt aus dem Plastiksack genommen.
Und da stand sie, so wie er sie in Erinnerung hatte. Gehüllt in einen Regenbogen. Zärtlich nahm sie ihm beim Stiel und streichelte ihn. Dabei hatte sie glanzerfüllte Augen.
Jetzt wußte er, er war zu Hause. Er war bei seinen Geleichgesinnten und hing neben ihnen am Hacken. Die Freude war unendlich groß.

Sie konnte gar nicht genug von ihm bekommen und nahm ihn immer wieder in die Hand.

Sein Name ist Leifheit und er ist ein Hackbeil für die Küche.

Ein Schelm, wer Böses dabei dachte. ;-)

Freitag, 19. Oktober 2007

Wochenende

das ist der schönste Teil der Woche.
Inzwischen ist es draussen finster. Das ist auch schön, ich bin schon geduscht, fühl mich herrlich.

Meine Amaryllis in der Küche hat inzwischen 4 Blüten. Das freut mich.

Werd mir einen gemütlichen Abend vor der Glotze machen. Hoffentlich schlaf ich nicht wieder ein. Möchte endlich wieder einen Film zu Ende sehen.

Hab vorhin mein Profil neu gereiht. Mal schauen, was da so daherkommt.

So, jetzt ein Betthupferl und dann faulenzen, bis zum Abwinken.

Samstag, 13. Oktober 2007

Unterwegs

Jo hallo, heut waren wir unterwegs auf der Mary Help Street. Ein paar Bücher kaufen, Erdbeertörtchen der besonderen Art gemampft. Bei Joka vorbeigeschaut und herzflimmern ob der Preise bekommen. Gehört auch dazu. Das wurde dann aber gleich mit leckeren Civapcici (wie schreibt man denn das jetzt wieder) weggeputzt. Dazu ein Pömmlein in Ehren darf niemand verwehren.
Weiter Richtung Westbahnhof, rein in die Ubahn, a bissal schwarz unterwegs gewesen und bei mir Kaffee getrunken.
In die Karten geguckt und jetzt simma wieder schlauer. Ich bin nicht die Jean D'Arc mit dem Ring am Finger, ich bin eine Freundin der besonderen Art. Und der Teufel kann mich mal, Affären sollen dort bleiben wo sie hingehören.
Meine Wohnung ist voller Luftschwerter, sechs davon sind mein Schlafzimmer und mein Gang.
Muss sich denn immer was einmischen?

Haha, soll ich Dir was verraten - ich hab gerade in der Nase gebohrt!

Wir gehen bestimmt in die Country-Hüttn. Der link dazu kommt noch, oder vielleicht ist er schon da?

Nein, nein ich hab nichts getrunken.

Man! I feel like a Woman

Dienstag, 9. Oktober 2007

Zähne

und anderes Übel....

Jessas, jetzt ist mir vorhin ein Stück Zahn ausgebrochen. Ja genau von dem, den ich schon lange richten sollte.

Zahnärzte sind Ausserirdische! Das hat meiner das letzte Mal wieder bewiesen. Ich mag nicht hin gehen.

Ich muß. grmpf

Jetzt ist die Stelle UUUR-scharfkantig und ich bin immer mit der Zunge dort.

So ein Schmarrn.

Oswin und ich sind seit unserem Betriebsausflug Gesprächsthema.

Doppelgrmpf.

Sie meine, wir wären aber ein nettes Paar.

Was geht in meinen Kolleginnen/Kollegen eigentlich vor? Sie meinen er steht auf mich.

Dreifachgrmpf.

Naja, irgendwie hab ich auch den Eindruck.
Er zieht mit seiner Freundin zusammen. Also was soll das?

Vierfachgrmpf und jetzt geh ich Fernseh schauen.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Kabarett

Es stimmt, manche Menschen sind Kabarettisten. Ich hatte letzte Woche wieder ein volles Programm. Ich komm aus dem Lachen nicht mehr raus.

Ein kleiner Depp liegt vor mir am Boden und sülzt mich an: Kann nicht ohne Dich leben. Möchte Dich spüren, riechen,sehen..... Heult, was das Zeug hält. Hier ist die Tragik im Spiel- Verzweiflung, weil alles unerreichbar ist. Das was da ist, will man(n) nicht. Ich sitz bei der ganzen Vorstellung in der ersten Reihe. Live and unplugged.

Szenenwechsel:
Das was da ist fängt an die herumstehende Gesellschaft (allesamt komische Nebenrollen) mit Tränen zu manipulieren. Man(n) bekommt weiche Knie. Fühlt sich einmal mehr hin und her gerissen und hat Angst vor der Gesellschaft, möchte entsprechen und fügt sich. Hier ist die Komödie verpackt.

Nächste Szene:
Man(n) erklärt dem Publikum (mir) - ja er muß dieses bestehende Stück fortfahren, denn alles andere hieße, es fängt nur von vorn an. Szenenapplaus meinerseits!

Grande finale:
Der Hauptdarsteller braucht die Kritik des Publikums (mir) und bittet um eine visuelle Unterhaltung am Wochenende via MSN.

Vorhang fällt: tosender Applaus, weil so gelacht hab ich schon lange nicht mehr.

Donnerstag, 27. September 2007

Nachgedacht

Soso, sinnieren über das eine oder das andere.

Sich fragen, was ist Recht und was ist Unrecht.

Erinnerungen die jemanden die Nachtruhe rauben.

Kämpfen um etwas, das verloren ist.

Das Gegenteil von Leben erkennen - funktionieren.

Keine Luft zum Atmen mehr haben.

Sich im Kreis drehen, weil vorwärtsgehen mit Verantwortung zusammenhängt.

Donnerstag, 20. September 2007

Fast geschafft

So, morgen um diese Zeit sitz ich schon fast im Flugzeug. Endlich, nach Hause. Ich hab schon sehr genug. Die Leute um mich waren sensationell, alle nett.

Die neuen Infos sprengen mir fast den Kopf.

Die letzte Hürde ist morgen vom Bahnhof zum Flugzeug. Ich hab gehört, ich muß da noch ca. eine viertel Stunde zu Fuß gehen. Und das mit dem schweren Koffer.

Ich denke, das alles war eine Prüfung, zumindest will ich es so sehen. Denn alles andere würde mir den Verstand rauben.

Jetzt fahr ich nach Zug und geh am See spazieren, anschließend essen. Ich freu mich, allerdings werden meine Gedanken schon sehr um die Heimreise kreisen.

Freitag, 14. September 2007

Wahnsinn

Endlich, die erste Woche ist so gut wie geschafft. Heute Nachmittag kann ich nasebohren, in diesem Dorf gibt es nichts. Morgen nimmt mich eine Kollegin von hier zu einer Wanderung mit.
Am Sonntag Mittag darf ich mich in den Zug setzen und in die Schweiz gondeln. Mal sehen, ob dort mehr los ist.
Seit gestern ist das Wetter hier schön, wenigstens was. Aber geheizt wird im Allgäu erst, wenn Schnee liegt oder so. Mir ist eigentlich nur kalt. Sitz mit meiner Jacke im Büro und so geht es halbwegs.

Auf jeden Fall freu ich mich auf den 21.9. denn da gehts nach Hause.

Samstag, 1. September 2007

Klarsicht

ENDLICH, seit gestern Nachmittag ist das Gerüst vor meinem Fenster weg.

Allerdings sieht man jetzt, wie schmutzig meine Fenster sind. Da steht mir noch was ins Haus. Wollte heute von meinem Büro das Fenster putzen und was ist - es regnet. So ein Schas. Hab ich es bleiben lassen. Hab gestern meinen Keller entrümpelt, heute hab ich einige Sachen raufgetragen und so manches runter getragen. Natürlich hab ich auch wieder jede Menge Krempel entsorgt.

Es ist Licht am Ende des Tunnels.

Drei Maschinen Wäsche gewaschen, Staubgesaugt und Kabel entwirrt. Hoffentlich tut mir morgen nicht mein Kreuz weh, hab vor am Bankerl sitzen (wenn es das Wetter zuläßt).

Ich hab in meinem Abstellkammerl letztens ein Lavoir gefunden. Erschreckend, ich dachte ich hätte keines mehr. Jetzt sind gerade meine Füße drinn und ich laß sie aufweichen. Allerdings ist mein Ledersessel und besagtes Lavoir nicht kompatibel (Sessel zu hoch) und so sitz ich da wie ein Hendl am Sprissl und der Sessel knarrt dazu.
Eine kleine Nachtmusik oder besser Nachtgeknarre.
Weiteres Handycap - das Lavoir ist klein und meine Füße stehen hinten und vorne an.

Bevor der Sessel zusammenkracht (was ich nicht hoffe) werd ich meine Füße wieder trocken legen und mich so wie immer im Anschluß auf den Sessen knotzen. Das verträgt er, da ist er gleich belastet und nicht nur am vorderen Rand.

Sollte der geneigte Leser meinen, ich könne ja den Sessel runterlassen, dann sei gesagt, daran hab ich gedacht, nur besteht hier die Befürchtung, er könnte zusammenkrachen.